Der Mietmarkt ist groß und wächst kontinuierlich. Das ist eine durchaus erfreuliche Entwicklung, bietet es doch mehr Möglichkeiten, als nur zu kaufen. Mieten macht unabhängiger und so manch einer kann eine stolze Summe sparen. Flexibilität, gerade beim Auto, ist das Zauberwort, und heute generell wichtiger denn je. Der Mietmarkt hat in den letzten Jahren einen großen Umschwung erlebt und das ist gut für uns Verbraucher. Waren Autos früher noch der unangefochtene Mietartikel schlechthin, so machen andere Artikel dem Auto den Platz langsam streitig.

Hardware mieten kann sinnvoll sein

Ein Szenario für die Jüngeren unter uns: Man ist gerade an der Uni angenommen, die Bücher sind teuer, die erste eigene Wohnung muss bezahlt werden und nun fehlt das nötige Kleingeld für einen Laptop, damit man mobil ist. Ein Laptop ist heute eine der Voraussetzungen, die man mitbringen muss, um in der Uni weiterzukommen, auch hier wieder: Flexibilität. Sie verfolgt uns, aber das ist in Ordnung. Was nun? Mieten! Kurz und einfach. Anbieter gibt es viele am Markt und die Preise sind fair. Oft bietet sich nach einer bestimmten Zeit die Möglichkeit, das Gerät zu kaufen. Gerade wenn man dann seine eigene Ökonomie endlich zum Funktionieren gebracht hat, ist das eine tolle Möglichkeit und man kann das Gerät sein Eigen nennen. Nun zeigen sich zwei bedeutende Vorteile: Zum einen ist das Ganze schnell über die Bühne gegangen, zum anderen konnte man ohne große finanzielle Belastung einen Laptop mieten und vielleicht sogar kaufen.

Software – der große Knackpunkt

Doch es gibt leider auch Nachteile beim Thema mieten. Weniger bei Hardware, sondern bei der Software. Konnte man früher die meiste Software unkompliziert zu einem, teilweise doch recht hohen, Preis kaufen und damit ein lebenslanges Nutzungsrecht erwerben, so ist vieles an Software heute nur noch zu einem monatlichen Preis zu erhalten. Diese regelmäßigen Zahlungen sind heute allerdings, meist bereits nach kurzer Zeit, teurer als der Kauf der Software. Sehr unangenehm für uns Verbraucher.